2. Semester

Medizinische Psychologie

Die  Vorlesung  „Medizinische  Psychologie“ findet als Block zu Beginn des Semesters statt und dient der Vermittlung von theoretischen Grundlagen für den Kurs der Medizinischen Psychologie.

Im Gegensatz zur Vorlesung ist der Kurs eine Pflichtveranstaltung – einen Fehltermin gibt es aber. Neben Referaten,  die ihr selbst halten müsst, sind Gespräche mit echten Patienten Teil des Praktikums.

Es gibt keine Abschlussklausur.

Anatomie II

Anatomie  gehört  zu den umfangreichsten Bereichen der Vorklinik und gliedert sich in die makroskopische Anatomie (Präparier-Kurs), welche bis auf Neuroanatomie komplett im 2. Semester abgehandelt wird, und die mikroskopische Anatomie (Histologie-Kurs), die in das 3. Semester gelegt wurde.

Der sogenannte „Präp-Kurs“ ist der mit Abstand arbeitsaufwendigste Kurs der ersten beiden Studienjahre, da man in Windeseile über den ganzen Körper Bescheid wissen muss.

Du solltest dich rechtzeitig vor Beginn des Kurses nach einer sympathischen Truppe umsehen, da du mit diesen Kommilitonen sehr viel Zeit verbringen wirst. Die Gruppen werden am Ende des ersten Semesters angemeldet.

Der Kurs gliedert sich thematisch in mehrere Abschnitte. Im zweiten Semester werden die Bereiche passiver Bewegungsapparat, aktiver Bewegungsapparat, Bauch/Situs und das Gebiet Kopf/Hals behandelt.

Alles Wichtige über den Präparier-Kurs werden euch in der Einführungsveranstaltung am ersten Tag des Kurses erklärt, u.a. die Anwesenheitspflichten und Prüfungen.

Der Präp-Kurs bedeutet natürlich ganz viel Lernen, aber man sollte sich auch klar machen, dass nicht mehr alle Medizinstudierende in Deutschland selber präppen dürfen und es eine wirklich spannende, lehrreiche Erfahrung ist.

Biochemie I

Die Biochemie-Ausbildung erstreckt sich über das 2. und 3. Semester und besteht aus Vorlesungen, Seminaren und Praktika. Themenschwerpunkte sind im ersten Teil die klassischen Stoffwechselwege von Zucker, Lipiden und Proteinen, aber auch die Energiegewinnung, Enzyme und Blut werden behandelt. Im zweiten Teil (3. Semester) stehen dann die zellulären Prozesse wie Replikation, Transkription, Translation, sowie die Kommunikation zwischen Zellen im Zentrum des Geschehens.

Im Praktikum stehen klinisch relevante Techniken der Labormedizin wie zum Beispiel Herzinfarktdiagonstik und Blutzuckermessungen im Vordergrund. Zusätzlich gibt es jeweils am Nachmittag vor dem Praktikum ein dreistündiges Seminar, bei dem die Anwesenheit (wie auch beim Praktikum) Pflicht ist. Hier  lohnt es sich vorbereitet zu erscheinen, da man, wenn man den Stoff hier richtig wiederholt, schon mal ein gutes Grundwissen für die Abschlussklausur aufbaut.

Am Ende des Semesters gilt es eine Multiple-Choice Klausur zu bestehen. Diese gilt als relativ schwierig, so das es sich letztlich auszahlt trotz der vielen Anatomie mit Biochemie nicht erst die letzten 2 Wochen davor anzufangen…