Ihr habt Fragen zu eurem Start in die Klinik?

Hier findet Ihr einen Überblick über die klinischen Semester.

Der Einstieg in die Klinik ist für uns alle mal wieder was Neues. Damit ihr von unseren Erfahrungen profitieren könnt, haben wir euch hier einiges zusammen geschrieben. Stöbert gerne auch weiter auf unseren Seiten für mehr interessante Informationen.

Was euch in eurem jeweiligen Semester erwartet, findet ihr weiter unten aufgelistet.

 

Latest Updates

Sven Kemena

Sven Kemena

Referent des Klinik-/PJ-Referats

klinik@fsmed-muenster.de

Meldet euch bei jeglichen Fragen zur Klinik und dem PJ oder wenn Ihr Probleme habt. Wir freuen uns auf eure Anregungen und Fragen!

 

Klinischer Studienabschnitt

Hier soll es um den 2. Abschnitt unseres Studiums gehen, der mit dem 2. Staatsexamen nach dem 10. Semester abgeschlossen wird. Vom IfAS gibt es eine praktische Aufstellung über alle Kurse und Leistungsnachweise, die im klinischen Studienabschnitt fällig sind (Stand: 21.04.2020).

Unser Klinikreferat kümmert sich um die Lehre innerhalb der Klinik. Der/die Klinikreferent*in hat dabei die Aufgabe, die Interessen und Probleme der Studierenden vor den Professoren und sonstigen Lehrenden zu vertreten. Oft geht es dabei um die Einführung und Umsetzung neuer Kurse/Klausuren oder auch um das ein oder andere Problem, das die Studis mit ihren jeweiligen Dozierenden haben.

Studierende können jederzeit mit Anliegen/Problemen an unsere Referent*innen herantreten, sodass die Fragestellung entweder ins Plenum der Fachschaft getragen wird, um sich mit dieser abzustimmen oder auf kleinem Dienstweg direkt an die Dozierenden wendet, um dort eure Meinung zu vertreten.

So haben wir uns in den letzten Jahren um die unterschiedlichsten Dinge gekümmert: Von schlecht ausgefallenen Klausuren bis hin zu neuen Kurskonzepten und deren Implementierung in euren Stundenplänen.

Wir haben uns auch für eine fairere Gestaltung der Blockpraktikumswahl für Gynäkologie und Allgemeinmedizin eingesetzt. Bisher haben wir dazu beitragen können, dass die Wahlzeiten gekoppelt verlost werden – wer das eine als erstes wählt, wählt das zweite als letztes. So wird vermieden, dass man zwei schlechte Wahlzeiten zugeteilt bekommt. Für weitere Verbesserungsvorschläge sind wir offen, meldet euch gern bei uns!

Wir hoffen, ihr seid mit unserer Arbeit zufrieden. Bitte helft uns auch in Zukunft, indem ihr mit euren Problemen an uns herantretet, denn wir können unsere Augen nicht jederzeit in jedem klinischen Semester haben.

Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg im Studium und natürlich auch darüber hinaus!

Schreibt uns doch einfach eine Mail, wenn ihr konkrete Anliegen habt!

Good To Know

Das solltest du in der Klinik wissen!

FamulaturenDirektlink Landesprüfungsamt

Festgelegt sind drei Famulaturabschnitte:

  1. eine einmonatige (insg. 30 Tage, aufteilbar in 2×15) Praxisfamulatur, die in drei Bereichen abgeleistet werden kann:
    • in der Praxis eines niedergelassenen Arztes
    • in der Ambulanz eines Krankenhauses
    • unter ärztlicher  Leitung in einer Dienststelle des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Jugendhilfe, der Arbeitsverwaltung, der Sozialhilfe. Außerdem möglich sind die Gewerbehilfe einer Einrichtung der Rehabilitation Behinderter oder der vertrauensärztliche Dienst einer Justizvollzugsanstalt, einer werks- oder betriebsärztlichen Einrichtung und einer truppenärztlichen Einrichtung der Bundeswehr.
  2. eine zweimonatige Krankenhausfamulatur (insg. 60 Tage, aufteilbar in 2×30 o. 15+15+30 Tage)
  3. eine einmonatige (insg. 30 Tage, nicht aufteilbar) Famulatur in einer allgemeinmedizinischen Praxis („Hausarztpraxis“).

Blockpraktikazur medicampus Übersicht

Die Blockpraktika am Ende der 2.-5. klinischen Semester sollen das theoretische Wissen, das während der Vorlesungen und Seminare erschlossen wurde, vertiefen und durch praktisches Wissen ergänzen.

In Münster musst du sechs Blockpraktika absolvieren. Das Landesprüfungsamt (LPA) fordert eigentlich nur fünf, du brauchst das Blockpraktikum „Wahlfach“ in Münster aber, um den Schein Allgemeinmedizin zu erhalten.

In jedem Semester, in dem ein Blockpraktikum absolviert werden muss, muss man sich über das Medicampus-Portal „voranmelden“. Meistens wird man darauf per Erinnerungsmail hingewiesen und bekommt den entsprechenden Link zugeschickt.

Mittels eines Zufallsgenerators wird jedem angemeldeten Studierenden eine bestimmte Uhrzeit zugelost. Diese „Anmeldezeit“ ist ebenfalls unter dem Medicampus-Portal unter der eigenen Matrikelnummer einsehbar. Diese Zeiten können nicht getauscht oder sonst wie geändert werden. Als Beispiel könnte die Loszeit lauten: Mittwoch, 7.11., 16:10 Uhr. Genau ab diesem zugelosten Zeitpunkt kannst du dich über Medicampus für einen noch freien Platz für das Blockpraktikum anmelden. Dabei kannst du zwischen verschiedenen Terminen und Stationen wählen.

    Wahlfachzur medicampus Übersicht

    Fünftes Semester (1.klin.)

    Wird nicht umsonst das fünfte vorklinische Semester genannt. Hier müsst ihr noch durch, bevor es richtig los geht. Allerdings werden wichtige Grundlagen gelehrt, wo es sich tatsächlich lohnt sich durchzubeißen.

    Allgemeine Pathologie

    Die wichtigsten pathologischen Grundmechanismen, Phänomene und Krankheitsbilder werden systematisch abgearbeitet. In dieser Vorlesung wird schon der Grundstein für alle späteren Pathologie-Vorlesungen gelegt, denn fast alle Themengebiete werden angerissen und in den folgenden Semestern weiter vertieft.

    Im Patho-Kurs werden ganz viele Präparate vorgestellt, die zum Teil prüfungsrelevant sind. Für den Makroskopieteil muss man einen Kittel mitbringen.

    Pharmakologie

    In der Vorlesung werden die Grundlagen der Allgemeinen Pharmakologie abgehandelt, dazu schon einige Gebiete der speziellen Pharmakologie.

    Einmal pro Woche findet der poL-Kurs (problemorientiertes Lernen) statt. In Kleingruppen, die von den Klinikgruppen abweichen, bespricht man mit einem Tutor aus der Pharmakologie anhand von Fallbeispielen Substanzgruppen und Behandlungsmöglichkeiten. Die Inhalte sind klausurrelevant.

    Strahlenfächer

    Die Vorlesungen zu diesem Fach werden en bloc relativ früh im Semester vorgetragen und umfasst die Bereiche der Strahlentherapie, Radiologie sowie Nuklearmedizin.

    Die Kurse Strahlenschutz, Strahlenbiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und radiologischer Strahlenschutz beschäftigen euch zwei bis drei Wochen lang die Nachmittage hindurch. Hier geben die Dozenten in der Klinik oder auch mal virtuell auf der Leinwand mehr Einblick in die „Strahlenfächer“.

    Geschichte, Theorie & Ethik

    Die Vorlesung umfasst alle drei Teilbereiche. Das Skript dazu eignet sich gut zur Klausurvorbereitung.

    Zu Beginn des Semesters wählt man ein Seminar aus einem der Teilgebiete. Die Inhalte und didaktischen Methoden variieren je nach Kurs. Das Seminar wird benotet, meistens setzt sich diese Note aus der mündlichen Mitarbeit, ähnlich wie in der Schule, und einem Referat oder einer Hausarbeit zusammen. Die Seminarnote und die Klausurnote spielen 50:50 in die Gesamtnote ein.

    Klinische Chemie

    Die KliChi ist extrem studierendenfreundlich. Alle Vorlesungen werden auf Video aufgezeichnet und stehen unter klichi.uni-muenster.de zur Verfügung, zusammen mit allen Vorlesungs- und Seminarfolien. Am Ende des Semesters kommt eine hilfreiche Repititoriumsvorlesung dazu.

    Die Kurse der Klinischen Chemie sind theoretische Seminare und widmen sich vertiefend den Vorlesungsthemen. Zusätzlich kommt man in den Genuss der Laborführung, während der man sehen kann, wie in einem modernen Labor gearbeitet wird (und sich fragt, wozu man in Biochemie ganz viele Verfahren gelernt hat, die niemand mehr anwendet).

    Mikrobiologie

    Die Vorlesung befasst sich mit allem, was in und auf uns so kreucht und fleucht. Ihr werdet merken, dass sich bei den Bakterien die Inhalte immer wieder mit der Pharmakologie überschneiden, da in beiden Fächern Antibiotika besprochen werden.

    Notfall I

    In dieser Blockveranstaltung bekommt man von den Anästhesisten eine Einführung in die Notfallmedizin. Der Kurs besteht nur aus vier Terminen, weswegen der Fokus klar auf den „großen“ Themen der Notfallmedizin liegt: Akutes Koronarsyndrom, akute Atemnot, Schlaganfall, Reanimation und Polytrauma. Diese werden theoretisch anhand von Fallbeispielen durchgesprochen. Außerdem gibt es immer wieder die Möglichkeit, Fertigkeiten wie Beatmung mit Beutel und Maske sowie die Herzdruckmassage an Puppen zu üben.

    SkillsLab

    Endlich mal ein bisschen Praxis – und: ein Pflichtkurs ohne Prüfung!

    In nachgestellter Krankenhausatmosphäre lernt ihr hier, wie man eine richtige Anamnese erhebt, worauf man bei der Kommunikation mit Patienten achten muss, aber auch wie man einen Zugang oder Blasenkatheter legt, wie man steril arbeitet und vieles mehr. Während des Kurses werdet ihr mit eurer Klinikgruppe all diese Dinge unter Anleitung eines studentischen Tutors üben.

    Ihr werdet immer wieder Anamnesegespräche und körperliche Untersuchungen an Schauspielpatienten üben. Die übrige Klinikgruppe sitzt währenddessen hinter einer verspiegelten Scheibe und beobachtet das Szenario, um hinterher in der Feedbackrunde eure Kommunikation zu bewerten und euch Verbesserungsvorschläge zu geben. Alle Gespräche werden übrigens auch zur heimischen Selbstanalyse auf USB-Sticks aufgezeichnet. Wer es professioneller möchte, kann sich bei Frau Sensmeier melden, die als Psychologin immer noch den einen oder anderen Tipp bereithält.

    esung befasst sich mit allem, was in und auf uns so kreucht und fleucht. Ihr werdet merken, dass sich bei den Bakterien die Inhalte immer wieder mit der Pharmakologie überschneiden, da in beiden Fächern Antibiotika besprochen werden.

    Sechstes Semester (2.klin.)

    Das Herz-Thorax Semester. Erste richtige klinische Einblicke.

    Tumormedizin

    In den ersten Wochen des Semesters findet die erste Blockveranstaltung statt: POL-IT (Problemorientiertes Lernen: Interdisziplinäre Tumormedizin). Ihr behandelt fünf Fälle an je drei Terminen. Die Inhalte sind nur teilweise klausurrelevant.  Neben dem Kurs gibt es eine Vorlesungsreihe, in der Tumoren aus den unterschiedlichen Fachbereichen abgehandelt werden. Zusätzlich gibt es Termine mit Patienten, bei denen ihr diese über ihre Erkrankung ausfragen könnt.

    Atmung

    Wenig überraschend geht es im Modul Atmung vor allem um die Lunge.

    Die Innere Medizin veranstaltet eine Vorlesungsreihe und ein Praktikum. Inhaltlich überschneidet sich das teilweise mit der Vorlesung der Thoraxchirurgie. Dazu kommen die Vorlesungen der Allgemeinmedizin.

    Während es in den Veranstaltungen der Klinischen Pharmakologie um die medikamentöse Therapie von Erkrankungen wie COPD und Asthma geht, beschäftigt sich die Radiologie & Strahlentherapie v.a. mit bösartigen Erkrankungen (und versucht euch beizubringen, einen Röntgen-Thorax zu beurteilen).

    Die Klinisch-pathologische Konferenz wird euch an die Pathologie-Veranstaltungen aus dem 5. Semester erinnern. Es gibt Vorlesungen und einen Kurs.

    Herz/Kreislauf

    Der Herz-Kreislauf-Block nimmt den größten Teil des 6. Semesters ein.

    Von der Inneren Medizin gibt es eine Vorlesungsreihe, den EKG-Kurs, und Seminare. Die Allgemeinmedizin beleuchtet die häufigsten kardiologischen Krankheitsbilder nochmal aus hausärztlicher Sicht.

    Die Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie hält Vorlesungen. Wer das Thema besonders interessant findet, kann sich für eine Hospitation im OP anmelden.

    Im sogenannten Thoraxtrainer-Kurs übt man die Auskultation des Herzens. Es werden Klappenfehler und die einhergehenden Herzgeräusche besprochen. Denkt an euer Stethoskop.

    Dazu kommen Veranstaltungen der Speziellen Pharmakologie, Klinischen Chemie (ihr findet wieder alle Materialien auf der Website des Instituts), Rehabilitation, und Klinisch-pathologischen Konferenz.

    Hämatologie

    Das Thema wird behandelt aus Sicht der Inneren Medizin, Klinischen Pathologie, und Allgemeinchirurgie.

    Biometrie

    Die Vorlesungen und Seminare beschäftigen sich mit Statistik, die für die Medizin wichtig ist. Dabei werdet ihr mit dem Programm SPSS arbeiten, das man potentiell auch für eine Doktorarbeit gebrauchen kann.

    Rechtsmedizin

    Die Rechtsmedizin wird als zweiwöchiger Block am Ende des Semesters behandelt. In den Vorlesungen geht es um Themen wie Schuss- und Stichverletzungen, die Unterschiede zwischen Erdrosseln, Erwürgen, und Erhängen, und die Altersbestimmung von Leichen. Es werden aber auch Themen besprochen, die man als Nicht-Rechtsmediziner später braucht: sichere und unsichere Todeszeichen, das Durchführen einer Leichenschau, das Ausfüllen eines Totenscheins.

    Dazu kommen Seminare und eine Leichenschau. Zusätzlich müsst ihr im Verlauf der zwei Wochen im Online-Kliniksimulator InMedea mehrere Fälle bearbeiten, um die Durchführung einer Leichenschau zu üben.

    Siebtes Semester (3.klin.)

    Das Chirurgie Semester. Nicht alle interessierts, muss man aber durch. Vielleicht entdeckt ihr ja neue Interessen!

    Gastroenterologie

    Das Thema Gastroenterologie wird von vielen verschiedenen Fächern behandelt. Die Innere Medizin besteht aus Vorlesungen und Seminaren, dazu kommt der Sonographie-Kurs, in dem ihr in Kleingruppen aneinender die Grundlagen der Ultraschalluntersuchung des Abdomens, des Herzens, und der Schilddrüse erlernt.

    Die Chirurgie bietet eine Vorlesungsreihe an, dazu Seminare, in denen ihr mit einer SHK Patientenfälle von der Anamnese bis zur Therapie durchsprecht.

    Dazu kommen weitere Fächer wie Pharmakologie und Radiologie & Strahlenmedizin.

    Nephrologie

    Auch die Nephrologie wird von verschiedenen Instituten behandelt. Dieser Block ist jedoch inhaltlich etwas weniger aufwändig als die Gastroenterologie, dementsprechend werden dazu weniger Klausurfragen gestellt.

    Endokrinologie

    Im Endokrinologie-Block geht es v.a. um die Schilddrüse und Nebennieren, aber auch AIDS und Hypertonie werden behandelt.

    Epidemiologie

    Die Epidemiologie schließt sich an die Biometrie aus dem 6. Semester an. Für die Klausurvorbereitung kann der ein oder andere Blick in die alten Notizen sinnvoll sein.

    Immunologie, Transfusionsmedizin & Transplantationsmedizin

    Transfusionsmedizin

    Wenn man sich noch an die Blutgruppenantigene aus Biochemie erinnern kann, ist man schon gut vorbereitet. Zusätzlich werden die Gewinnung und Aufarbeitung von Blutprodukten ausführlich besprochen und in einer Limette die Gabe an einen Patienten geübt.

    Transplantationsmedizin

    Am Ende des Semesters kommt der Block Transplantationsmedizin. An den Vorlesungen und den Klausurfragen merkt man, dass es den Lehrenden wichtig ist, dass die Studierenden die Grundlagen verstanden haben und nicht auf Detailwissen pochen.

    Außerdem führt ihr Gespräche mit transplantierten Personen, in denen ihr ausführlich danach fragen könnt, wie das aus Patientensicht ist.

    Anästhesie, Intensiv- & Notfallmedizin

    Die Anästhesie bietet in Vorlesungen, Seminaren und praktischen Übungen einen kompakten Überblick über gängige Anästhesieverfahren, Schmerztherapie, Intensiv- und Notfallmedizin. Es wird erneut Reanimation geübt, ähnlich wie im 5. Semester, dieses Mal aber mit Intubation und Medikamenten.

    Achtes Semester (4.klin.)

    Das Kopf-Hals Semester. Im Präp-Kurs noch das Grauen. Hier ein wenig diverser von verschiedenen Kliniken beleuchtet.

    Neurowissenschaften

    Der Stoff der Neurologie wird dir in Form von Vorlesungen, Seminaren und praktischen Übungen vermittelt. Am Ende sollte man nicht nur gängige Krankheitsbilder kennen, sondern auch eine strukturierte neurologische Untersuchung durchführen können. Die Neuropädiatrie wird getrennt behandelt. Die Neurochirurgie wird durch eine Vorlesung und ein Praktikum repräsentiert. Am Ende der Vorlesungsreihe veranstalten die Neurochirurgen ein TED-Quiz, das zur Klausurvorbereitung sinnvoll ist.

    Dazu kommen Fächer wie Pathologie, Pharmakologie und Reha.

    HNO

    Direkt zu Beginn des Semesters findet die Vorlesungsreihe der HNO statt. Diese wird vervollständigt durch Seminare und ein Praktikum, in dem ihr HNO-spezifische Untersuchungen lernt.

    Außerdem gibt es ein Seminar und Praktikum zur Pädaudiologie, also Hörstörungen bei Kindern.

    Augenheilkunde

    In den Vorlesungen der Augenheilkunde wandert ihr von vorne nach hinten durch das Auge und lernt verschiedene Krankheitsbilder kennen, um am Ende das Auge als Manifestationsort einiger Allgemeinerkrankungen kennenzulernen. Zusätzlich gibt es ein Praktikum.

    Psychatrie

    Von Depressionen, über Persönlichkeitsstörungen und Neurosen, bis zu schizophrenen Psychosen werden die gängigen Krankheitsbilder der Psychiatrie abgebildet. Neben den Vorlesungen gibt es ein Praktikum, in dem die Anamnese und das Verfassen von psycho-pathologischen Befunden geübt werden. 

    Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hält eigene Vorlesungen. 

    Auch zu Psychosomatik gibt es eigene Vorlesungen, außerdem ein Praktikum, in dem die Gesprächsführung mit Patienten mit psychosomatischer Problematik geübt wird.

    Mikrobiologie II

    Im 4. klinischen Semester wird man wieder mit der Mikrobiologie konfrontiert. Dieses Mal wird der Stoff in Form eines Praktikums vermittelt. Die ersten Termine zielen darauf ab, das theoretische Grundwissen und die praktischen Fertigkeiten zur Identifizierung eines Keimes zu erlangen. In den darauf folgenden Teilen soll das erworbene Wissen anhand von klinischen Fällen angewandt werden.

    Neuntes Semester (5.klin.)

    Misch-Masch Semester. Bald gehts ins M2!

    Frauenheilkunde & Geburtshilfe

    Neben den gut strukturierten Vorlesungen gibt es in der Gynäkologie ein recht anspruchsvolles Praktikum: Ultraschall-Kurse (an echten werdenden Müttern) und Übungen zur Entbindung (an Puppen).

    Bewegungsapparat

    Die Orthopädie besteht aus Vorlesungen und einem Praktikum, in dem Untersuchungstechniken geübt werden.

    Die Unfallchirurgen haben ihre Vorlesungen nach Körperregionen oder Sonderthemen (Plastische Chirurgie, Polytrauma) gegliedert. Dadurch doppeln sich manche Themen, zum Knie hört man z.B. etwas in den Vorlesungen zum Oberschenkel und zu Sportverletzungen. Zum Abschluss gibt es ein Repetitorium, das zur Klausurvorbereitung sinnvoll ist. Dazu gibt es ein Praktikum, um die Untersuchung von Hüfte, Knie und Sprunggelenk aneinender zu üben.

    Dazu kommen die Vorlesungen der Rheumatologie.

    Urologie

    Die Urologen versuchen in ihren Vorlesungen allen so viel Wissen zu vermitteln, dass sie die im ärztlichen Alltag von Nicht-Urologen vorkommenden urologischen Erkrankungen behandeln können. Im Praktikum könnt ihr euch im urologischen Ultraschall probieren und eine Blasenspiegelung an einer Paprika durchführen. Außerdem lernt ihr die verschiedenen Möglichkeiten der Urinuntersuchung kennen.

    Medizin des Alterns

    Die Geriater organisieren neben ihren Vorlesungen einen Praxistag, an dem man in einer geriatrischen Abteilung mitläuft.

    Palliativmedizin

    Die Vorlesung Palliativmedizin wird in einem einwöchigen Block abgehandelt. Dazu kommt noch ein Praktikumstag im Studienhospital, in dem simuliert wird, einem Patienten den Umstand einer palliativen Situation samt Therapie näher zu bringen.

    Allgemeinmedizin

    Die Vorlesung der Allgemeinmedizin greift die Schwerpunkte des Semesters (Uro, Gyn, Bewegungsapparat) noch einmal auf und vermittelt einen hausärztlichen Blick darauf. Daneben werden weitere typische Krankheitsbilder einer Hausarztpraxis behandelt.

    Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Hygiene

    Die drei Fächer Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Hygiene werden als Block gelehrt, sind aber jeweils Teil ganz unterschiedlicher Leistungsnachweise.

    In der Umweltmedizin bearbeitet man in kleineren Gruppen ein Schwerpunktthema. Diese werden teilweise von praktischen Übungen begleitet, zum Beispiel Lautstärkemessungen am Jungeblodtplatz beim Thema Lärm. Am Ende des Blocks werden die Ergebnisse vor allen vorgetragen.

    In der Arbeitsmedizin gibt es neben Vorlesungen ein Repetitorium.

    In der Hygiene geht es in den Vorlesung um verschiedenste Themen, von der Sterilisation bis hin zu Noroviren. Die Theorie wird von einem Praktikum zur Händedesinfektion und korrekter Schutzkleidung bei infektiösen Krankheitsbildern begleitet. Zusätzlich gibt es ein Seminar.

    Medizinische Informatik

    Neben den Vorlesungen gibt es einen Kurs, in dem ihr an Fallbeispielen lernt, DRG Codes und ICD-10 Codes zu verschlüsseln. Zudem lernt ihr ein Krankenhaus- und Arztpraxisorganisationssystem kennen.

    Zehntes Semester (6.klin.)

    Hier wird es nochmal richtig interessant. Endspurt!

    Dermatologie

    Neben den Vorlesungen gibt es Praktika, in denen Patienten vorgestellt werden, man eigene Muttermale untersucht, und die ein oder andere Creme an sich selbst testet.

    Bildgebende Verfahren II

    Es erwartet einen eine Derma-spezifische Nuklearmedizin-VL. Das Neue daran sind die Krankheiten, die Methoden bereits bekannt.

    Humangenetik

    In der Vorlesung werden Grundlagen der Genetik und die damit zusammenhängenden Erkrankungen vermittelt. Es geht um Erbgänge, Syndrome, Stammbäume, Mutationen und Gendefekte. Dabei werden jeweils sowohl Methoden als auch Symptome und Klinik dargestellt. Im Praktikum befasst man sich mit Diagnostik von Genomen, Stammbäumen und verschiedenen Syndromen.

    Kinderheilkunde

    Die Kinderheilkunde-VL zieht sich durch das gesamte Semester. Jeweils wochenweise werden die unterschiedlichen Fächer behandelt: Neuro, Kardio, Hämato-Onko, Gastro und Stoffwechsel, Neonatologie, Kinderkrankheiten und Impfungen, Rheuma, Psychosomatik, Immundefekte und Nephro.

    Bei dem begleitenden Praktikum lernt man u.a. einen Säugling zu untersuchen und angeborene Herzfehler zu erkennen.

    Bildgebende Verfahren II

    Es findet eine allgemein gehaltene Radiologie-VL zum Thema Strahlendosis/Strahlenreduktion bei Kindern statt.

    Von den Strahlenmedizinern gibt es einen Überblick über Tumore im Kindesalter und ihre Therapie durch Bestrahlung.

    Allgemeinmedizin

    Thema sind Besonderheiten bei Kindern, typische Symptome, häufige Krankheiten und abwendbare gefährliche Verläufe.

    Notfallmedizin II

    Der Notfallkurs findet kompakt in einer der ersten Semesterwochen statt. Neben Vorlesungen zu verschiedenen spezielleren Themen wie Notfälle bei Kindern, kardiale Notfälle, Versorgung von Traumapatienten und Schlaganfall sind auch Reanimation und Atemwegsmanagement Thema. In den praktischen Anteilen wird an Puppen die Reanimation samt Medikamenten, Intubation, Beatmung und Herzdruckmassage trainiert. Außerdem darf man sich gegenseitig auf Vakuummatratzen und Schaufeltragen betten.

    Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliche Gesundheitspflege

    In den Vorlesungen werden die Grundlagen des deutschen Gesundheitssystems vermittelt. Von Abrechnungssystemen über gesetzliche und private Krankenkassen, Arztrecht, Qualitätsmanagement, Krankenhausfinanzierung und Ärztekammern bis hin zur öffentlichen Gesundheitspflege.

    Im Seminar findet ein Planspiel zum Krankenhausmanagement statt. Ihr werdet einem fiktiven Krankenhaus zugelost und müsst eine zentrale Stelle bekleiden. Nun geht es darum „euer“ Krankenhaus zu restrukturieren und profitabel zu machen.